Es sieht nicht gut aus für die gutmenschlichen Träume.
Die Energiewende verschlingt mehr Ressourcen als gedacht.
Na dann...
Es sieht nicht gut aus für die gutmenschlichen Träume.
Die Energiewende verschlingt mehr Ressourcen als gedacht.
Na dann...
Ein Blick zurück auf den Monat Februar mit Daten, die von der Bundesnetzagentur stammen.
Insgesamt war dieser Zeitraum sehr windreich, was sich in der Produktionskurve klar manifestiert.
Es ist wieder Zeit, auf den vergangenen Monat zurückzublicken.
Die Sonne war winterlich schwach, was ja nicht weiter verwunderlich ist.
Der Wind blies einigermaßen lebhaft, bis auf zwei Durchhänger.
Der beste Windtag war der 29. Januar, wo tatsächlich eins fast vollständige Versorgung mit Windstrom möglich war.
Andererseits zeigte sich der 24. Januar von seiner windstillen Seite. Mit anderen Worten: hier klaffte eine gewaltige Versorgungslücke.
Die Daten stammen wie immer von der Bundesnetzagentur.
In Deutschland nichts Neues. Wenigstens, was die Stromerzeugung betrifft.
Die Bundesnetzagentur liefert folgende Daten für den abgelaufenen Dezember:
Ein relativ guter Tag aus Sicht der Regenerativen war der 1. Dezember:
Das Genenteil davon lieferte der 21. Dezember. weit und breit kein Wind und nur ein bisschen Sonne, wie im Winter nicht anders zu erwarten:
Ein Weg ins Desaster.
Wie war der vergangene August aus der Sicht der Regenerativen?
Wie immer werden wir bei der Bundesnetzagentur fündig.
Bei den regenerativen Energien nichts Neues, könnte man sagen. Die meiste Zeit bleiben Wind und Sonne hinter den Erwartungen zurück. Wobei eher der Wind das Problem ist mit seinen Schwankungen, die durch die wachsende Zahl der Windkraftanlagen noch verstärkt werden.
Ein guter Tag war der 17. August.
Vor allem in der ersten Stunden des Tages, wo das arbeitende Volk noch schläft, war die Windstromausbeute noch recht ordentlich. Nach Sonnenuntergang sah das dann ganz anders aus.
Ein Kontrastprogramm bietet der 21. August.
Fast den ganzen Tag über herrschte Flaute, und erst nach Sonnenuntergang kam ein laues Lüftchen auf.
Kein schönes Bild für die regenerativen Energieträger, insbesondere was den Wind betrifft.
Es ist Zeit für einen Blick auf den abgelaufenen Monat Juni.
Hier die Daten, wie immer von der Bundesnetzagentur:
Die Windflaute ist etwas ausgeprägter als im Vormonat.
Nehmen wir wieder zwei besondere Tage heraus. Zuerst den 12. Juni:
Und dann noch als Kontrast dazu den 26. Juni:
Der vergangene Monat Mai zeigte sich, was die Ausbeute an Windstrom betrifft, sehr wechselhaft. Hier unsere Übersicht. Wie immer stammen die Daten von der Bundesnetzagentur.
Der Rückblick auf den vergangenen November offenbart einmal mehr die Misere der regenerativen Energien.
Das Bild stammt wie immer von der Bundesnetzagentur.
Ohne viele Worte lassen wir die Abbildung für sich sprechen:
Quelle wie immer die Bundesnetzagentur.
Ja, kaum zu glauben: Es gibt physikalische Grenzen, auch für die Energiewende.
Eine eingehende Beschreibung dieser Grenzen findet man auf Daniel Stelters Blog BTO.
Auch ein noch so festes Glauben an regenerative Energien bringt diese nicht in den Stand, ein Industrieland wie Deutschland mit ausreichend Energie zu versorgen, um den bestehenden Lebensstandard zu erhalten.
Die Frage ist also, wie weit geht es bergab. Und was werden die wirtschaftlichen und sozialen Kosten dieses Abstiegs sein. Daniel Stelter ging auf diese Fragen in mehreren Artikeln ein. Sehr lesenswert.
Es gibt ja gewisse Worte der deutschen Sprache, die haben es in den englischen Wortschatz geschafft. Beispiele: Bunker, Schnaps, Ersatz, Weltschmerz etc.
Das jüngste Beispiel dieser Art von sprachlicher Migration ist das Wort Dunkelflaute. Es taucht inzwischen auch in englischen Fachpublikationen auf, wie ich einem Artikel auf BTO entnehme.
Für Leser, die diesen Begriff noch nicht kennen (aber vielleicht schon bald kennenlernen werden), hier eine kurze Erklärung: Wenn Mitteleuropa in den dunklen Wintermonaten im festen Griff einer Hochdruckwetterlage ist, dann sieht es für die Energieversorgung aus regenerativen Quellen schlecht aus. Denn dann produzieren einerseits die PV-Anlagen jahreszeitlich bedingt am Minimum und andererseits herrscht eine großflächige Windstille, die auch vor Landesgrenzen nicht halt macht, was die Windräder lustlos herumstehen lässt. Fazit: Windstrom nahe Null trotz zehntausender Windräder.
Ein Land, das in einer solchen Situation mit großen Kapazitäten (in GW) an Solarenergie und Windkraft gesegnet ist, wird dann sein Heil in der verbliebenen konventionellen Kraftwerken suchen müssen, soll die Energieversorgung einigermaßen aufrecht erhalten werden. Mit etwas Glück können Nachbarländer mit ihren Kern- und Kohlekraftwerken aushelfen, sofern sie diese noch besitzen.
Gerade eben fuhr ich an etwa zwanzig Windkraftanlagen vorbei, bei denen sich nicht ein Rotorblatt bewegte. Zum Glück ist es ein sonniger Tag, sodass die Photovoltaik auf Hochtouren produziert.
Irgendein Schlaumeier sagte einmal, dass Wind und Sonne keine Rechnung schicken. Stimmt. Der Wind war in den letzten Tagen hier so schwach, dass er nicht mal eine Briefmarke übers Land blasen könnte.
Merkwürdig nur, dass Deutschland die höchsten Strompreise in der EU hat, obwohl doch die regenerativen Energien so günstig sind. Kann mir das jemand erklären?
Wie sah es im August 2020 aus?
Der Wind den ganzen Monat über sehr schwachbrüstig mit einem kurzen Aufbäumen in der letzten Woche. Die meiste Zeit über waren die Regenerativen weit davon entfernt, den Strombedarf decken zu können.
Beachtlich, wie wenig Strom 30000 Windkraftanlagen produzieren können, ganz einfach, weil nichts da ist, um die Rotoren zu drehen. Das wird sich auch bei kürzeren Abständen zu Wohngebieten nicht ändern. Versprochen.
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| Deutschlands Stromproduktion im Januar 2019 |
Netzbetreiber müssen die Nachfrage für den nächsten Tag prognostizieren. Dafür schätzen sie ab, wie viel Wind- und Sonnenstrom anfällt. Der hat im Netz Vorfahrt vor Elektrizität aus Atom-, Kohle- oder Gaskraftwerken. Kommt es zu Prognosefehlern, müssen abschaltbare Lasten ran, wie an jenem Freitag im Dezember. Die Fehler können groß ausfallen, wie die Netzbetreiber gelernt haben. Bei Hochnebel kann die Abweichung zwischen am Vortag geschätzter und realisierter Sonnenstromgewinnung 8000 Megawatt betragen. Das sind 10 Prozent vom Verbrauch.Es geht mithin um recht ordentliche Stromkapazitäten, die hier quasi lotteriemäßig zur Verfügung stehen oder eben auch nicht. Da kann einem unerwarteter Nebel einen Strich durch die Rechnung machen.
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| Fig. 1 Stromerzeugung durch regenerative Quellen und Dieselaggregate aus El Hierro. Quelle: http://euanmearns.com/el-hierro-fourth-quarter-2018-performance-update/ |
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| Fig. 1 Flaute und Überangebot an Windstrom in Westeuropa an zwei ausgewählten Tagen im Januar 2016. Quelle: http://euanmearns.com/quantifying-wind-surpluses-and-deficits-in-western-europe/ |
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| Fig. 2 Windstromerzeugung in Westeuropa im Januar 2016. Quelle wie oben. |