2020/12/29

Die zweite Welle - eine Zwischenbilanz

Das pandemische Geschehen hält die Menschen in Atem - zumindest wenn man den Medien glauben darf, die alles dafür tun, das Thema am Laufen zu halten. Aber wer würde schon Medienschaffenden glauben, für die politische Korrektheit der Maßstab ihres Schreibens ist. 

Hier also die aktuellen Zahlen zum Thema Corona für die drei Länder Belgien, Schweden und Österreich seit Beginn der Pandemie. Stand 29.12.2020 16:30 laut Worldometer

Belgien:     639 734 Fälle, 19 234 Tote

Schweden: 428 533 Fälle, 8 484 Tote

Österreich: 355 352 Fälle, 6 059 Tote

Schweden hatte noch keinen Lockdown, Belgien bereits zwei. 

Um sich ein Bild vom Verlauf der Neuerkrankungen (daily new cases) zu machen, bringe ich im Folgenden die entsprechenden Grafiken. 







Sehr schön zu sehen ist der exponentielle Anstieg der Fallzahlen in Belgien und Österreich, während Schweden ein deutlich anderes Verlaufsmuster zeigt. 




2020/12/26

Über Risiken und Nebenwirkungen

Gerade habe ich einen Joghurt gegessen, auf dem klar ersichtlich das Label "Ohne Gentechnik" prangte. Vor einigen Jahren gab es heftige Debatten in Europa über den Gebrauch von Gentechnik in der Lebensmittelbranche. Schaurige Geschichten kursierten in den Medien über zu erwartende Nebenwirkungen auf Mensch und Umwelt. 

Inzwischen scheint sich das Blatt gewendet zu haben. Corona macht's möglich. Medienleute, die ehedem noch mit wehenden Fahnen gegen Gentechnik angeschrieben haben, präsentieren uns jetzt eine völlig neue Impftechnik als Heilsbringer. Eine Impftechnik, die in rekordverdächtiger Zeit entwickelt wurde und deren langfristige Folgen noch niemand abschätzen kann, da man gar nicht die Zeit hatte, diese zu studieren. 

Erstaunlich, nicht wahr? Aber so ist sie eben, die Journaille. Biegsam wie der Zeitgeist, zumal wenn es darum geht, sich an die vorherrschende Politik anzubiedern. Mich würde interessieren, wie viele Medienleute sich der Impfung schon jetzt unterziehen. 

Während sonst immer Risiken, und seien sie noch so klein, dramatisch gezeichnet werden, ist jetzt das Gegenteil der Fall. Man beschweigt das große Unbekannte. Gut, könnte man sagen, es weiß ja noch keiner, was da wirklich zu Tage tritt. Ja, richtig. Aber das gleiche Argument galt schon bei der Gentechnik für Lebensmittel. 

Aber klar, es gibt ein übergeordnetes politisches Ziel, die Bevölkerung zu beruhigen, nachdem man sie vorher mit der Angstpeitsche bearbeitet hat.

Update: 

Eine sehenswerte Besprechung von Impfungen und ihren Risiken - ohne die übliche Propaganda von Politikern und Medien - findet sich auf diesem Podcast zweier Biologen: 


 

2020/12/14

Der deutsche Strommix - November 2020

Der Rückblick auf den vergangenen November offenbart einmal mehr die Misere der regenerativen Energien. 


Das Bild stammt wie immer von der Bundesnetzagentur. 

2020/12/04

Auch Wärmepumpen brauchen Strom

Vor allem im Winter, wenn es kalt ist und man es in der Wohnung warm haben will. Ein Beitrag auf Think beyond the obvious - BTO widmet sich diesem Thema. 

Als wir noch in Luxemburg wohnten, hatten wir eine Wärmepumpe. Das Haus wurde 2016 fertiggestellt, war also wärmetechnisch auf dem modernsten Stand und besaß außerdem ein Solarpanel zur Warmwasserbereitung. 

Hier die Verbrauchswerte aus jenen Jahren: 


Von November bis Februar lagen die Verbrauchswerte fast immer über 1000 kWh pro Monat. Klar erkennbar auch die Übergangszeiten. In einem früheren Posting habe ich diese Werte etwas genauer analysiert

Ohne repräsentativ zu sein, gibt die Graphik eine solide Vorstellung davon, was der Einsatz von Wärmepumpen in der Praxis bedeutet. Vor allem ist zu bedenken, dass der Wirkungsgrad einer Wärmepumpe mit fallender Außentemperatur abfällt. Man stößt hier wieder auf ein altes heiztechnisches Dilemma: Nämlich dann, wenn der Bedarf an Wärme groß ist (also bei niedrigen Außentemperaturen) ist die Effizienz einer Wärmepumpe gering, während sie bei höheren Außentemperaturen einen deutlich größeren Wirkungsgrad aufweist. 

Je mehr der Einsatz von Wärmepumpen voranschreitet, umso mehr Strom wird verbraucht, vor allem natürlich in der kalten Jahreszeit. Man wird also mehr Stromerzeugungskapazitäten benötigen, um den Energiebedarf abzudecken. 

Sind regenerative Stromquellen, also in erster Linie Photovoltaik (PV) und Windstrom, dafür ausreichend? Im Winter sieht es mit der PV naturgemäß recht trüb aus, während der Wind ein unsicherer Geselle ist und bei bestimmten Witterungsverhältnissen auch im Winter oft längere Durststrecken einlegt. Das sollte aus meinen Schaubildern über den deutschen Strommix hinreichend bekannt sein. 

Fazit: Wärmepumpen sind im Prinzip eine feine Sache. Man muss weder Heizöl, noch Holz oder Kohle einlagern, um über den Winter zu kommen. Und man ist auch nicht von den Unwägbarkeiten der Gasversorgung abhängig. Aber dafür gibt es andere Unsicherheiten, vor allem, wenn daran gedacht ist, Millionen von Haushalten allein mit regenerativen Stromquellen zu versorgen. Und natürlich, im Fall eines Blackouts hat man weder eine warme Wohnung noch warmes Wasser. 


2020/12/02

Das Risiko eines Blackouts

 Auf Daniel Stelters Blog geht es diesmal um das Risiko eines Blackouts und die Vorbereitungen, die man dafür treffen sollte. Die grüne Energiepolitik führt eben unweigerlich ins Desaster. 

Die Frage ist nicht, ob, sondern wann es die ersten größeren Zusammenbrüche des Stromnetzes geben wird. Man sollte sich also auf dieses Szenario vorbereiten. 

Im Nachgang wird dann die einschlägige Politik dem verdutzten Publikum ein paar Ausreden auftischen (russische Hacker oder Ähnliches), um von der eigenen Verantwortung abzulenken. Ob die Menschen das glauben werden?