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2022/09/27

Erneuerbare können nicht genug Wärmeenergie im Winter liefern

Eigentlich sonnenklar. Meine Rede seit vielen Jahren. 

Hier noch einmal sehr schön aufgearbeitet von Gail Tverberg

2022/09/05

Der deutsche Strommix - Juli und August 2022

Heute also mal die Bilanz der regenerativen Stromerzeugung in Deutschland im Doppelpack. 

Im Juli sah die Sache wie folgt aus:


Die Sonne scheint recht ordentlich, aber der Wind dümpelt vor sich hin. Die Lücke zum Verbrauch ist durchgehend sehr groß. 

Und wie stellt sich der August dar?


Hochdruckwetter fast den ganzen Monat über und folglich eine mickrige Windstromproduktion. Die Sonne lässt im August auch schon spürbar nach. 

Wind und Sonne schaffen zusammen nicht mal eine 50%ige Abdeckung des Stromverbrauchs. Insgesamt keine guten Aussichten für die Versorgung einer Volkswirtschaft mit regenerativem Strom.

Und welchen Windstrom will man in einer solchen Situation eigentlich mit den großen Leitungstrassen durchs Land transportieren? 

Die Daten stammen wie immer von der Bundesnetzagentur. 




2022/08/24

Energie und Wohlstand

Auf Quillette erschien ein vielsagender Beitrag über die Bedeutung von Energie in unseren hochentwickelten Gesellschaften und die Unfähigkeit regenerativer Quellen, diese Energie in ausreichender Menge bereit zu stellen. 

Absolut lesenswert!

2022/07/12

Der deutsche Strommix - Juni 2022

 Diesmal etwas verspätet der Rückblick auf den Monat Juni. 



Bis auf wenige Tage klaffen die bekannten Lücken zwischen Verbrauch und Stromerzeugung aus regenerativen Quellen. 



Der 6. Juni war ein ausgesprochen guter Tag, an dem die gesamte Stromversorgung zumindest für einige Stunden von den Regenerativen getragen wurde. 

Ganz anders der 28. Juni, wo der Wind landesweit so schwach war, dass selbst mit einer sehr guten Sonnenleistung ein gewaltiges Loch zwischen regenerativer Produktion und Verbrauch klaffte. 


2022/06/02

Der deutsche Strommix - Mai 2022

 Mit den Daten der Bundesnetzagentur blicken wir auf den Monat Mai zurück. 



Der Monatsanfang war relativ schwach aus der Sicht der Regenerativen, vor allem der Wind blies nur sehr wenig. 

Der 4. Mai hatte kaum regenerativen Strom zu bieten. Nur tagsüber konnte die kräftige Sonne die Bilanz etwas retten. 


Ganz anders der 27. Mai. Hier konnten die regenerativen Stromerzeuger vor allem in den sonnigen Mittagsstunden den gesamten Strombedarf abdecken. 







2022/05/16

Der deutsche Strommix - April 2022

 Die Daten der Bundesnetzagentur liefern für den April 2022 folgendes Bild:

Der Monatsanfang war noch relativ windreich, aber dafür sonnenarm. Am Monatsende war das Bild genau umgekehrt. 

Einer der besten Tagen aus der Sicht der Regenerativen war der 7. April, aus Monatssicht ein Einzelfall. 


Der schlechteste Tag des Monats war dann der 30. April:



An diesem Tag wäre ohne konventionelle Stromerzeugung so gut wie nichts gegangen. 






2022/04/05

Der deutsche Strommix - März 2022

Und wieder ist es Zeit, auf den vergangenen Monat zurückzublicken mit Daten, die - wie immer - von der Bundesnetzagentur stammen. 




In regenerativer Hinsicht war der März 2022 etwas schwach aufgestellt. Nur an wenigen Tagen konnte der Wind nennenswert zur Stromproduktion beitragen. 

So etwa am 11. März. 


An diesem Tag konnten Sonne und Wind zusammen den Stromhunger der Republik befriedigen. 

Ganz anders hingegen sah es am 24. März aus. 


Den ganzen Tag über legte sich in der gesamten Bundesrepublik kaum ein Lüftchen und nur die Sonne ließ die Bilanz der Regenerativen nicht allzu blass aussehen. Es war einer jener Tage, wo auch die ominösen Stromtrassen von Nord- nach Süddeutschland so gut wie nichts geliefert hätten. 

Es ist eben doch nicht so, dass irgendwo immer der Wind weht. 






2022/03/12

Im Energiekrieg

Der gegenwärtige Krieg in der Ukraine ist auch ein Energiekrieg. 

Auf bto findet sich dazu ein lesenswerter Artikel, der seinerseits auf ein Original von Zerohedge zurückgeht. 

Daraus ein paar Highlights: 

  • [6] Europe, in particular, cannot afford high oil prices. If interest rates are increased soon, this will make the problem even worse. China seems to have definite advantages as an economic partner.
  • [7] Russia realized that the rest of the world is utterly dependent upon its fossil fuel exports. Because of this dependency, as well as the physics-based connection between the burning of fossil fuels and the making of finished goods and services, Russia holds huge power over the world economy.
  • We live in what historians may someday call the Fossil Fuel Age. . .With high energy consumption goes a high standard of living (…) A reduction of per capita energy consumption has always in the past led to a decline in civilization and a reversion to a more primitive way of life. (…) The likely problem with fossil fuels has been hidden behind an imaginative, but false, narrative that our biggest problem is climate change caused primarily by fossil fuel extraction that can be expected to extend until at least 2100, unless positive steps are made to hold back this extraction.
Unser Lebensstil ist mit einem bestimmten Energiebedarf verbunden. Steht uns weniger Energie zur Verfügung, so wird das Auswirkungen auf unseren Lebensstandard haben. 

Die Frage ist, wie weit diese Auswirkungen gehen können bzw. wie lange sie von der Bevölkerung akzeptiert werden. 

2022/03/03

Der deutsche Strommix - Februar 2022

 Ein Blick zurück auf den Monat Februar mit Daten, die von der Bundesnetzagentur stammen. 

Insgesamt war dieser Zeitraum sehr windreich, was sich in der Produktionskurve klar manifestiert. 


Und hier noch zwei signifikante Tage. 

Da ist zuerst der 20. Februar zu nennen, ein Sonntag. 


Zweifellos ein starker Windstromtag. Ein guter Teil des Tages konnte allein mit regenerativen Stromquellen versorgt werden, auch dank der Sonne, die sich auf einen bereits windreichen Tag noch draufsetzen konnte. 

Im Gegensatz dazu steht der 26. Februar, ein Samstag. 


Der Wind war inzwischen wieder abgeflaut, und nur die Sonne lässt die Bilanz der Regenerativen nicht völlig desaströs erscheinen. 

So schnell kann es also gehen. Innerhalb einer Woche von einer nahezu vollständigen Versorgung mit regenerativem Strom zu einem eklatanten Mangel desselben. Das nennt man dann Volatilität. 





2022/01/24

Die grüne Materialschlacht

Dass die Energiewende nicht zum Nulltarif zu haben ist, dürfte inzwischen manchen Leuten aufgefallen sein. Die einstige Lüge von der "Kugel Eis" im Monat ist längst von der Realität aufgedeckt worden. 

Welcher materielle Einsatz mit einer vollständigen Energieversorgung mit regenerativen Quellen erforderlich ist, beleuchtet der Blog Think Again eines bekannten Physikers. 

2022/01/06

Der deutsche Strommix - Dezember 2021

 In Deutschland nichts Neues. Wenigstens, was die Stromerzeugung betrifft. 

Die Bundesnetzagentur liefert folgende Daten für den abgelaufenen Dezember:  



Ein relativ guter Tag aus Sicht der Regenerativen war der 1. Dezember:



Das Genenteil davon lieferte der 21. Dezember. weit und breit kein Wind und nur ein bisschen Sonne, wie im Winter nicht anders zu erwarten:



Ein Weg ins Desaster. 






2021/12/02

Der deutsche Strommix - November 2021

Die Daten für den vergangen November liegen vor, wie immer von der Bundesetzagentur. 

Die die regenerativen Stromquellen und der Verbrauch während des gesamten Monats. 


An etlichen Tagen klaffen gewaltige Lücken zwischen Anspruch und Wirklichkeit. 

Gegen Monatsende (30. November) war der Wind etwas aktiver, was dann so aussieht:


Ganz anders die Monatsmitte (16. November), wo fast völlige Flaute herrschte:





2021/11/08

Der deutsche Strommix - Oktober 2021

Hier der monatliche Rückblick auf die Stromerzeugung der regenerativen Quellen sowie den Stromverbrauch. Quelle wie immer die Bundesnetzagentur

Der Oktober stellte sich wie folgt dar:



Die großen Lücken zwischen der Verbrauchs- und Erzeugungskurve sind ja schon bestens bekannt. 

Ein guter Tag aus der Sicht der Regenerativen war der 21. Oktober:


Dem stehen wie üblich etliche schwache Tage gegenüber, so etwa der 7. Oktober, wo die Erbärmlichkeit der sogenannten Erneuerbaren schonungslos zu Tage tritt: 



Windflaute in ganz Deutschland. 



2021/10/03

Der deutsche Strommix - September 2021

 Was sagt uns der Rückblick auf den vergangenen Monat September? 

Nun, es sieht schlecht aus, wenn man sich nur auf regenerative Energieträger, insbesondere Wind, verlässt. 



Über weite Teil des Monats war die Windstromerzeugung schlicht und einfach erbärmlich. Der Tiefpunkt wurde dann am 7. September erreicht, wo erst nach Sonnenuntergang ein laues Lüftchen aufkam. 



Erst gegen Monatsende kam etwas Wind auf. Hier die Situation am 30. September. 







2021/09/07

Der deutsche Strommix - August 2021

 Wie war der vergangene August aus der Sicht der Regenerativen? 

Wie immer werden wir bei der Bundesnetzagentur fündig. 


Bei den regenerativen Energien nichts Neues, könnte man sagen. Die meiste Zeit bleiben Wind und Sonne hinter den Erwartungen zurück. Wobei eher der Wind das Problem ist mit seinen Schwankungen, die durch die wachsende Zahl der Windkraftanlagen noch verstärkt werden. 

Ein guter Tag war der 17. August. 


Vor allem in der ersten Stunden des Tages, wo das arbeitende Volk noch schläft, war die Windstromausbeute noch recht ordentlich. Nach Sonnenuntergang sah das dann ganz anders aus. 

Ein Kontrastprogramm bietet der 21. August. 


Fast den ganzen Tag über herrschte Flaute, und erst nach Sonnenuntergang kam ein laues Lüftchen auf. 

Kein schönes Bild für die regenerativen Energieträger, insbesondere was den Wind betrifft. 





2021/08/06

Der deutsche Strommix - Juli 2021

Der vergangene Juli zeigt wieder einmal das Elend der regenerativen Stromerzeugung. Wind war fast den ganzen Monat über Mangelware. Erst gegen Ende Juli kam eine frische Brise auf, während noch wenige Tage zuvor Flaute herrschte. 

Die Daten stammen wie immer von der Bundenetzagentur. 

Hier die Monatsübersicht:

Nun zu einzelnen Tagen. 

Der 23. Juli war deutschlandweit so gut wie windfrei. Außerhalb der Sonnenzeiten klaffte eine Versorgungslücke von rund 30 GW (!). Und auch während der Spitzenzeiten der Photovoltaik lagen die Regenerativen immer noch mehr als 20 GW unter dem Verbrauch. Soviel zur These, dass der Wind immer irgendwo weht...


Ganz anders der 29. Juli. 



Während der Mittagszeit kann das Land fast völlig von regenerativem Strom leben, aber sowohl vor Sonnenaufgang als auch nach Sonnenuntergang tut sich eine gewaltige Lücke auf. Und das war der windstromreichste Tag im Juli...




2021/07/02

Der deutsche Strommix - Juni 2021

Es ist Zeit für einen Blick auf den abgelaufenen Monat Juni. 

Hier die Daten, wie immer von der Bundesnetzagentur:


Die Windflaute ist etwas ausgeprägter als im Vormonat. 

Nehmen wir wieder zwei besondere Tage heraus. Zuerst den 12. Juni:


Ein relativ guter Tag für die Regenerativen, zumindest für ein paar Stunden. 

Und dann noch als Kontrast dazu den 26. Juni:


An diesem Tag klafft wieder eine Versorgungslücke von mehreren Gigawatt, die nur tagsüber von der Photovoltaik etwas abgemildert wird. 

Es gibt also jeden Monat den einen oder anderen Tag, an dem eine ausreichende Stromversorgung allein mit regenerativen Energien nicht gewährleistet ist. 









2021/06/03

Der deutsche Strommix - Mai 2021

Der vergangene Monat Mai zeigte sich, was die Ausbeute an Windstrom betrifft, sehr wechselhaft. Hier unsere Übersicht. Wie immer stammen die Daten von der Bundesnetzagentur. 



Nur zum Monatsanfang und gleich nach der Monatsmitte gab es ausreichend Wind, um die Regenerativen zu stützen. 

Sehen wir uns beispielhaft den 4. Mai an:


An diesem Tag konnten die sogenannten Erneuerbaren Energien in der Tat den größten Teil der Versorgung gewährleisten. 

Aber es gab auch Flauten, beispielsweise am 12. Mai 2021: 




Hier klafft den ganzen Tag über eine Lücke von mehr als 30 GW! 
Kann man an so einem Tag sein E-Auto aufladen? Kann die Industrie ihren Bedarf decken? 

Oft wird eingewendet, dass ja irgendwo in Europa immer der Wind weht. Selbst das ist zweifelhaft. Aber stellen wir uns mal vor, es wäre so. Angenommen in Deutschland wäre es windstill, aber in den baltischen Ländern wehte eine kräftige Brise. Die Frage ist, ob die Stromproduktion in den baltischen Staaten ausreicht, um Deutschland quasi mitzuversorgen. 



2021/05/05

Der deutsche Strommix - April 2021

 Der vergangene April war bekanntlich recht kühl, dem Vernehmen nach der kälteste April seit 40 Jahren. 

Wie sah es an der Stromfront aus? Wie immer entnehmen wir die Daten der Bundesnetzagentur


Der Monatsanfang war sehr windreich, aber zur Monatsmitte hin gab es einen Durchhänger, der Rest war durchwachsen. Nur punktuell konnten die Regenerativen die Strombedürfnisse befriedigen. 

Sehen wir uns zwei beispielhafte Tage an. 

Zunächst den 5. April 2021. 


Hier gab es tagsüber zeitweilig sogar ein Überangebot an regenerativem Strom, vor allem dank Photovoltaik. 

Ganz anders die Situation am 18. April 2021. 


Während an der Windfront Flaute herrschte, klaffte eine gewaltige Versorgungslücke, die nur durch die Sonne etwas abgemildert wurde. 

Das wäre dann wohl der Fall für die sogenannte angebotsorientierte Stromversorgung. Wenn die regenerativen Quellen nicht soviel erzeugen wie gebraucht wird, dann werden in Zukunft Verbraucher vom Netz genommen. So zumindest die feuchten Träume grüner Ideologen. 

Was macht man dann eigentlich, wenn man sein Haus mit einer Wärmepumpe heizen muss? Oder wie bekommt man sein Warmwasser in so einer Lage? 

Es wird mit Sicherheit spannend. 

 



2021/04/03

Der deutsche Strommix - März 2021

 Im vergangenen März ergab sich folgende Lage bei den regenerativen Stromquellen: 


Wie gewohnt wechselhaft, insbesondere was den Wind betrifft. 

Wählen wir dazu noch zwei Tage aus, die das Dilemma der Regenerativen verdeutlichen. 
Zunächst den 9. März. Sehr schwache Windausbeute und folglich eine gewaltige Lücke zu dem, was an Strom verbraucht wird. 


Und als Kontrast dazu nehmen wir den 12. März. 


Jetzt ist der Wind zumindest in den verbrauchsärmeren Zeiten beinahe dazu in der Lage, den Strombedarf zu decken, wenigstens im Verbund mit den anderen regenerativen Quellen.