Showing posts with label Wissenschaft. Show all posts
Showing posts with label Wissenschaft. Show all posts

2023/05/08

Wie sich die Korruption in die Physik frisst

 Wenn es in einem populärwissenschaftlichen Artikel über Physik nicht um Physik geht, sondern um Identitätspolitik, dann sollten die Alarmglocken schellen. Anstatt politisch korrekten Quälgeistern direkt die Tür zu weisen, wird -zumindest in der American Physical Society - eifrig der Kotau gemacht. 

Ja, so kann man Wissenschaft (follow the science) zu Grabe tragen. 

Aber lesen Sie selbst: Die unerträgliche Weißheit (kein Tippfehler) des Seins




2022/08/02

Korrupte Universitäten

Die Verrücktheit unserer Zeit, kondensiert in einem Gespräch zweier Wissenschaftler. 

Hier ein paar Highlights: 

Wissenschaftler müssen ihr Fach "verkaufen" anstatt zu forschen, weil sie sonst keine Fördergelder erhalten. 

Wenn man Abweichler hinausdrängt, bleibt nur der Konsens übrig. 

Die neue Religion ist eine Metastase des Irrsinns. 

Hier ist der Link



2022/02/20

Richard P. Feynman - Genie und Querdenker

 Eine gelungene Hommage an einen der großen Physiker des 20. Jahrhunderts. 

In der Tat: Herausragende Forscher waren fast immer abseits des Mainstreams unterwegs - und häufig sogar gegen diesen. 

Denn der wissenschaftliche Mainstream macht fast nie bahnbrechende Entdeckungen. 

Die Relativitätstheorie, die Quantentheorie, Maxwells Synthese der Elektrodynamik, um nur einige zu nennen, waren Produkte eines Denkens, das markant über das herrschende Narrativ hinausging. 

Genau das ist der Unterschied zwischen dem wissenschaftlichen Establishment und den Genies. 

2021/12/20

Korruption der Naturwissenschaften

Das um sich greifende Übel der Wokeness korrumpiert auch zunehmend die Naturwissenschaften, wie ein schöner Artikel in Quillette überzeugend belegt. 

Die Parallelen zum Lyssenkoismus unter Stalin sind offensichtlich. 

2021/09/22

Korrupte Universitäten

Dass das universitäre System durch und durch korrupt ist, war schon mehrfach Thema auf diesem Blog. 

Hier nun ein weiterer Artikel, der diese Hypothese untermauert

2021/08/09

Die akademische Pandemie

Jordan Peterson in einigen Interviews über den Abstieg der Universitäten im Strudel der politischen Korrektheit

Erschreckend und erleuchtend zugleich. 

Altgediente Monumente des wissenschaftlichen Denkens (z. B. Columbia University) werden im Namen einer obskuren sozialen "Gerechtigkeit" geschleift. 

Es ist höchste Zeit für einen Neuanfang. 




2021/06/27

Über Universitäten und Studenten

 Auf dem Bildungsblog von Peter J. Brenner habe ich eine aufschlussreiche Buchbesprechung gefunden. Unter dem Titel Der Nichtangriffspakt: Die Universität und ihre Studenten verfasste Christiane Florin einen Einblick in das aktuelle Geschehen an deutschen Universitäten, der überaus erhellend ist. 

Ein Schlaglicht nur, aber gleichwohl ein Blick in Abgründe einer Generation, die von Wissenschaft nichts mehr wissen will und stattdessen nach Glaubensartikeln verlangt. 

Geliefert wie bestellt, würde Danisch sagen.  

2021/05/31

Wissenschaftler als Handlanger der Politik

Dass Politiker eigene Interessen haben, liegt in der Natur der Sache. Z. B. können sie sich in den Kopf setzen, die sichere Energieversorgung eines Industrielandes einfach abzuschaffen. 

Um dem Ziel Vorschub zu leisten, wird dann einfach ein "Ethikrat" einberufen, der der Politik "Handlungsempfehlungen" liefern soll. So geschehen vor zehn Jahren in Deutschland nach dem Tsunami von Fukushima. In diesem Ethikrat saßen auch einige Vertreter der Wissenschaft, wenn auch kein einziger aus dem Bereich Kerntechnik. 

Aber unabhängig von der fachlichen Qualifikation gibt es auch wissenschaftsethische Standards, die von wissenschaftlichem Personal eigentlich immer eingehalten werden sollten. Wenn diese Standards über Bord geworfen werden, um nicht mit den politischen Leitlinien zu kollidieren, dann sagt das sehr viel über die gegenwärtige Qualität der Wissenschaft aus. 

Aber lesen Sie selbst

2021/02/07

Wenn die Wissenschaft ihre Seele verliert

Einen spannenden Einblick in das Wesen der gegenwärtigen Wissenschaft liefert ein Gefälligkeitsgutachten, das offenbar auf politischen Druck hin erstellt wurde, um die Corona-Angst so richtig aufkochen zu lassen. 

Manche sprechen auch von Korruption. Aber es ist nicht wirklich neu, dass etliche Wissenschaftler korrupt sind. Und Gutachten auf Bestellung mit vorausbestimmtem Ergebnis gibt es auch schon seit einiger Zeit, nicht nur im Gesundheitsbereich. 

Dass dies alles auf lange Sicht verderblich für die Wissenschaft ist, sollte jedem einleuchten. Letztlich ist dies nur ein weiterer Sargnagel für ein einst glanzvolles Unternehmen, das sich der vorurteilsfreien Erforschung der Welt verschrieben hat. 



2020/12/26

Über Risiken und Nebenwirkungen

Gerade habe ich einen Joghurt gegessen, auf dem klar ersichtlich das Label "Ohne Gentechnik" prangte. Vor einigen Jahren gab es heftige Debatten in Europa über den Gebrauch von Gentechnik in der Lebensmittelbranche. Schaurige Geschichten kursierten in den Medien über zu erwartende Nebenwirkungen auf Mensch und Umwelt. 

Inzwischen scheint sich das Blatt gewendet zu haben. Corona macht's möglich. Medienleute, die ehedem noch mit wehenden Fahnen gegen Gentechnik angeschrieben haben, präsentieren uns jetzt eine völlig neue Impftechnik als Heilsbringer. Eine Impftechnik, die in rekordverdächtiger Zeit entwickelt wurde und deren langfristige Folgen noch niemand abschätzen kann, da man gar nicht die Zeit hatte, diese zu studieren. 

Erstaunlich, nicht wahr? Aber so ist sie eben, die Journaille. Biegsam wie der Zeitgeist, zumal wenn es darum geht, sich an die vorherrschende Politik anzubiedern. Mich würde interessieren, wie viele Medienleute sich der Impfung schon jetzt unterziehen. 

Während sonst immer Risiken, und seien sie noch so klein, dramatisch gezeichnet werden, ist jetzt das Gegenteil der Fall. Man beschweigt das große Unbekannte. Gut, könnte man sagen, es weiß ja noch keiner, was da wirklich zu Tage tritt. Ja, richtig. Aber das gleiche Argument galt schon bei der Gentechnik für Lebensmittel. 

Aber klar, es gibt ein übergeordnetes politisches Ziel, die Bevölkerung zu beruhigen, nachdem man sie vorher mit der Angstpeitsche bearbeitet hat.

Update: 

Eine sehenswerte Besprechung von Impfungen und ihren Risiken - ohne die übliche Propaganda von Politikern und Medien - findet sich auf diesem Podcast zweier Biologen: 


 

2020/10/20

Jordan Peterson is back

In dieser trüben Zeit tut jede gute Nachricht wohl. 

Hier ist eine. 

Der kanadische Psychologe Jordan Peterson ist - nach längerer Krankheitspause - wieder zurück und hat auch neue Pläne. 


Es ist in der Tat wohltuend, in der gegenwärtigen Kakophonie aus korrupten Politikern, Medienleuten und Wissenschaftlern einen klaren, kompromisslosen Denker wieder auf der Bühne des Lebens zu haben. 


2020/10/16

Wissenschaftsjournalismus im Haltungsmodus

Wenn Wissenschaftsjournalismus zum Haltungsjournalismus verkommt. 

Auch dies wäre ein geeigneter Titel für das folgende Video von Gunnar Kaiser gewesen. 


Absolut sehenswert. 



2020/07/24

Akademischer Irrsinn: die frauenfeindliche Achillessehne

Australische Ärzte setzen sich dafür ein, gewisse Körperteile umzubenennen - wegen Sexismus. 
So stehen der Adamsapfel und die Achillessehne auf einer Liste von Körperteilen, die einen anderen Namen erhalten sollen, damit sich gewisse Leute nicht ausgegrenzt fühlen. 

Man sieht, dass der gegenwärtige Irrsinn noch nicht an sein Ende gelangt ist. Da geht bestimmt noch mehr. 

2020/07/10

Der Abbau des Wissens

Die westlichen Gesellschaften hängen in erheblichem Maß davon ab, wie es ihnen gelingt, den einmal erreichten technischen Standard zu erhalten.

Eine Grundvoraussetzung dafür ist die Mathematik, genauer gesagt: die mathematischen Fähigkeiten einer Gesellschaft.

Und genau da sieht es nicht gut aus. Beispiel Deutschland: Selbst elementare Kenntnisse wie einfaches Kopfrechnen oder Prozentrechnung sind in weiten Teilen der Bevölkerung kaum noch vorhanden. Aber machen wir uns nichts vor: In anderen Ländern Europas sieht es nicht viel besser aus. Es handelt sich hier wohl um einen sogenannten Megatrend.

Im 20. Jahrhundert lautete das Credo: Je mehr (mathematische) Bildung, umso höher das Wohlstandsniveau.

Im 21. Jahrhundert geht der Zug in die andere Richtung. Die mathematischen Kenntnisse nehmen ab und irgendwann werden sich die Folgen dieses Wissensabbaus nicht mehr verbergen lassen.

Diese ganze Entwicklung ist von einem großen Paradoxon geprägt. Noch nie gab es so viele junge Menschen, die das Abitur abgelegt und ein Studium aufgenommen haben. Und dennoch sackt das Niveau wirklich grundlegender Kenntnisse (auch an den Unis) immer mehr ab. Es sieht so aus, als würden die Universitäten eines Tages nur noch Analphabeten ausspucken. Warten wir's ab.

Auf Think beyond the obvious widmet sich ein Beitrag genau diesem Problem.

Leseempfehlung!







2020/06/11

Korrupte Universitäten

Und wieder eine neue Folge aus der endlosen Serie Korrupte Universitäten:

Was diesmal geschah: Ein Professor wurde geschasst, weil er sich weigerte einer Forderung nachzugeben, die er für ungerechtfertigt hielt. 

A professor at the University of California Los Angeles is on leave after UCLA students launched a campaign to have him fired because he refused to cancel a final exam following George Floyd's death. 

Tja, wenn´s nicht passt, gibt´s eine Kampagne und der Unbeugsame wird aus dem Spiel genommen.
Immer das gleiche Schema. Keine Diskussion. Keine Argumente. Kein Zuhören.

Stattdessen Rufmord, und die Univerwaltung zieht den Schwanz ein.

Vielleicht sollte man gewissen Leuten gleich bei der Geburt ein Unidiplom ausstellen, quasi als Ausgleich für vergangenes erlittenes Unrecht. Bin schon gespannt, wann es soweit ist.





2020/03/07

Belanglosigkeiten für die Spitzenforschung

Vor nicht allzu langer Zeit unterhielt ich mich mit einem Vertreter des österreichischen Wissenschaftsministeriums (das damals de facto dem Wirtschaftsministerium unterstellt war) über Patente. Er schien in folgender Kategorie zu denken: Mehr Geld = mehr Patente. Und zwar als kausale Relation, d.h. mehr Geld ist die URSACHE für mehr Patente.

Ich meinte dagegen, dass Patente eher im Oberstübchen zustande kommen als auf dicken Finanzkonten. Man müsse also ein entsprechendes Umfeld schaffen, in dem die Menschen begierig darauf sind, patentierfähige Ideen zu haben und zu entwickeln. Mein Gegenüber sah mich etwas ungläubig an. Geld schien für ihn der (alleinige) Motor für den Fortschritt.

Wenn es danach ginge, müssten die reichsten Ölstaaten der Welt vor Patenten nur so überquellen. Dem ist jedoch nicht so.

Kürzlich gab es in der österreichischen Presse einen Artikel, der grosso modo in dasselbe Horn stieß.

Da werden Trivialitäten aneinander gereiht, die üblichen Phrasen gedroschen und - natürlich - davon gesprochen, dass es letztlich am Geld liegt.

Kostprobe:

In dieses enorme kreative Potenzial investiert der Bund bislang zu zaghaft, wie auch die OECD bescheinigt – obwohl die Weichen, die gestellt werden müssen, um einen nachhaltigen Energieschub für Österreichs Spitzenforschung auszulösen, bekannt sind.
Welche Weichen sind das? Und weiter geht's:

Die chronische Unterfinanzierung der kompetitiven Grundlagenforschung ist nur ein Aspekt.
und

Aktuell wird die Spitzenforschung durch mangelnde Perspektiven, eine nicht adäquate Ausstattung der Universitäten und brachliegende Potenziale gebremst.

Welche Potenziale das sein sollen, wird nicht gesagt.

Stattdessen geht es weiter mit Leerformeln wie Exzellenzinitiative, Synergien, einem nachhaltigen Energieschub und Antworten für die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts.

Gibt es keine konkreten Themenschwerpunkte, die es anzugehen gilt? Hier tritt nur Nebulöses zu Tage. Wahrscheinlich wollten es sich die Autoren mit keiner Fachrichtung verscherzen. Aber die Forschung schreitet nicht mit gleicher Geschwindigkeit in alle Richtungen voran. Stets gibt es Schwerpunkte, die den Takt vorgeben.

Und vor allem sollte eine neue Forschungslandschaft ein starkes Interesse daran haben, bestehende Strukturen zu hinterfragen und in neue Bereiche vorzudringen. Nichts davon ist in dem Presseartikel zu lesen. Armselig.


2020/01/25

Lesestoff: Mercator - The Man Who Mapped the Planet von Nicholas Crane

Manchmal kaufe ich Bücher, die erstmal eine Weile ungelesen bleiben. So auch dieses, das bestimmt schon über zehn Jahre mein Regal bevölkert. Die Erstveröffentlichung datiert immerhin aus dem Jahr 2002.

Vielen wird der Name Gerard Mercator wenig bis gar nichts sagen, obwohl er Dinge geschaffen hat, die für uns unverzichtbar geworden sind. Er war Instrumentenbauer und Geograph und kreierte mit der nach ihm benannten Projektionsmethode die moderne Art der Kartographie. Wenn wir einen Atlas zur Hand nehmen und darin die Längen- und Breitengrade jeweils parallel zueinander laufen, dann geht dieser Brauch auf Mercator zurück.

Das Buch mit der Lebensgeschichte dieses Mannes ist nicht von überragender Qualität. Viele Beschreibungen sind langatmig, mitunter werden ellenlange Listen von Namen aufgeführt, die jedoch für den weiteren Verlauf völlig irrelevant sind. Demgegenüber hätte es nicht geschadet, die Entwicklung der Mercatorprojektion etwas detaillierter zu schildern. Das ist umso erstaunlicher, weil der Autor selbst Geograph ist und bestimmt eine ganze Menge darüber sagen kann (sollte man zumindest meinen).

Dennoch hat das Werk auch seine positiven Seiten, die sich häufig nur indirekt erschließen. Wie bei jeder Biographie muss auch hier den Zeitumständen Rechnung getragen werden. Und der Autor tut das mitunter recht ausführlich. Wir sehen Mercators Leben in einer Epoche, die von schrecklichen Dingen geprägt war. Die Glaubenskriege der Reformation und die Inquisition nahmen, besonders letztere, Einfluss auf das Leben des Protagonisten. Er saß mehrere Monate in Untersuchungshaft, ehe er wieder freigelassen wurde, während andere, auch ihm nahe stehende Zeitgenossen auf dem Scheiterhaufen landeten. Ja, es ist schon richtig, die Inquisition war nicht zimperlich. Aber es wird eben auch klar, dass der Verdacht ketzerischen Verhaltens nicht automatisch zu einem Todesurteil führte. Es musste schon eine eingehende Beweisaufnahme durchgeführt werden, ehe man die Maximalstrafe verhängte.

Aber auch andere Umstände ließen Mercator nicht immer auf der Sonnenseite des Lebens verweilen, kriegerische Auseinandersetzungen und die Pest klopften an seine Tür.

Trotz dieser Widrigkeiten, die jede Schneeflocke unserer Tage in den Wahnsinn (oder zumindest in den Safe Space) treiben würden, schaffte er es, einen erstklassigen Ruf als Kartenmacher zu erlangen und seine große Familie zu ernähren.

Doch auch das größte Genie konnte nicht im luftleeren Raum agieren. Um seine Projekte vorantreiben zu können, benötigte er möglichst reiche und mächtige Gönner, die bei Hofe ein gutes Wort für ihn einlegen konnten. Das ist heute auch nicht viel anders, wenn man bedenkt, welche Bereiche der Wissenschaft sich politischen Wohlwollens erfreuen und welche nicht.

Alles in allem ein mehr als bemerkenswertes Leben, das vor allem eines zeigt: Auch widrige Umstände können einen kreativen und leidensfähigen Menschen nicht aus der Bahn werfen. Und klar, es braucht auch mitunter das Quentchen Glück, um die Kurve zu kriegen. Aber sich allein aufs Glück zu verlassen, ist definitiv zu wenig.


2019/08/18

The future of engineering

Wie das intellektuelle Gift der Identitätspolitik inzwischen selbst in die MINT-Fächer vordringt, zeigt ein sehenswertes Video von Gad Saad:


Ohne weiteren Kommentar.

2019/07/31

Nutzlose Forschung

Im geisteswissenschaftlichen Bereich werden rund 80 % aller Veröffentlichungen niemals zitiert. Das bedeutet, dass diese Arbeiten entweder überhaupt nicht gelesen oder aber für nicht zitierwürdig erachtet werden.

Eine enorme Verschwendung von Ressourcen, die mit der Entstehung der Massenuniversität einher geht. Masse statt Klasse. Das betrifft eben nicht nur die Zahl der Abschlüsse, sondern auch die Zahl der Veröffentlichungen. Man produziert sozusagen, und zwar in erster Linie, auf Halde.

Das ist nur eines der vielen Probleme, unter denen die Universitäten gegenwärtig leiden.

Nun könnte man sagen, das sei nur ein Problem der Geisteswissenschaften. In der Tat ist die Lage der MINT-Fächer nicht ganz so schlimm. Aber auch hier gibt es etliche Projekte, die mehr als Beschäftigungsprogramm dienen, als dass sie auf einen substantiellen Erkenntnisgewinn ausgerichtet sind. Das zehntausendste Projekt zur Verbesserung der Windräder wird aller Voraussicht nach nur einen marginalen Erkenntnisgewinn abwerfen.

Und viele Wissenschaftler sind auf die Finanzierung durch Projektgelder angewiesen. Ich erinnere mich noch, wie vor einigen Jahren ein paar Wissenschaftspolitiker die rasche Auflage eines neuen Forschungsförderungsprogramms forderten, wohl im Hinblick auf die Beschäftigungssituation der Forschungseinrichtungen, deren Projekte bald ausliefen.

Oft wird gerade von politischer Seite vollmundig angekündigt, man wolle "disruptive" Forschung fördern, also solche, die dem aktuellen Trend zuwider läuft. Ich bezweifle, dass das wirklich so gemeint ist. Man stelle wich vor, jemand trete mit einem Projekt an, das die Klimawissenschaft völlig umkrempeln würde mit der Aussicht, dass man sich von den bestehenden Glaubenssätzen verabschieden müsste. Ob so ein Projekt gute Chancen hätte, gefördert zu werden?