Showing posts with label Korruption. Show all posts
Showing posts with label Korruption. Show all posts

2023/05/08

Wie sich die Korruption in die Physik frisst

 Wenn es in einem populärwissenschaftlichen Artikel über Physik nicht um Physik geht, sondern um Identitätspolitik, dann sollten die Alarmglocken schellen. Anstatt politisch korrekten Quälgeistern direkt die Tür zu weisen, wird -zumindest in der American Physical Society - eifrig der Kotau gemacht. 

Ja, so kann man Wissenschaft (follow the science) zu Grabe tragen. 

Aber lesen Sie selbst: Die unerträgliche Weißheit (kein Tippfehler) des Seins




2023/04/18

Warum in der IT nicht (oder wenig) gearbeitet wird.

IT Jobs gelten als anspruchsvoll und arbeitsintensiv. 

Ein Insider räumt mit einigen Mythen auf. Projekte werden aufgebläht, weil Kunden sowieso nicht verstehen, wieviel Aufwand damit einhergeht. 

Es gibt aber auch andere Gründe für die Ineffizienz im System. 

Und aus meiner Sicht, ist dieses Phänomen - mehr Schein als Sein bei der Arbeit - nicht nur auf die IT beschränkt. 

Auch in anderen Bereichen geht es vielfach nur darum, den Anschein von Aktivität zu erwecken, während das Nachdenken über die Sinnhaftigkeit vieler Projekte einfach zu kurz kommt. 

Ein gesellschaftliches Problem also. Oder besser gesagt: ein Problem der herrschenden Eliten. 

Leseempfehlung



2022/02/10

Lesestoff: The Parasitic Mind

Gad Saad, der Autor des vorliegenden Buches, hat sich einen Namen erworben als unerschrockener Kritiker des mittlerweile alles durchdringenden woken Gedöns. 

Politische Korrektheit war gestern. Wokeness ist heute. Und zwischen diesen beiden Zeitpunkten hat sich die Schraube des Irrsinns um eine Umdrehung (oder waren es mehrere?) weitergedreht. 

Wer eine kompakte Zusammenschau der gegenwärtigen Malaise sucht, deie das universitäre System jenseits und zunehmend auch diesseits des Atlantiks untergräbt, ist hier richtig. Die höchsten Bildungseinrichtungen sind schon längst nicht mehr auf der Jad nach intellektuellen Spitzenleistungen. Stattdessen hat sich das Schwergewicht auf die Durchsetzung irgendwelcher Quoten im Namen einer so genannten sozialen Gerechtigkeit verlagert. 

Aber nicht allein die Universitäten sind betroffen. Die Seuche breitet sich in andere Sphären der Gesellschaft aus, vergiftet das Zusammenleben der Menschen, sät Misstrauen und Zwietracht. 

Zwei Aspekte sind es besonders, die Gad Saad motivieren: der Einsatz für die Freiheit und die Suche nach (wissenschaftlicher) Wahrheit. Der Autor spricht daher auch gerne von der battle of ideas, die es auszufechten gilt und die der einzige Weg ist, um uns weiterzuentwickeln. Wo bestimmte Ideen jedoch nicht erwünscht oder gar verboten sind, kommt letztlich auch die Entwicklung zum Stillstand. 

Dringende Leseempfehlung. 


2022/02/04

Korrupte Universitäten - Ein Professor schmeißt hin

 Jordan Peterson gibt seine Professur an der Universität Toronto auf. 

Dazu eine kurze Bemerkung: 

Universitäten sind nach ihrem Jahrhunderte alten Selbstverständnis die Hüter intellektueller Spitzenleistungen, und zwar ungeachtet der Herkunft der Person. 

In jüngster Zeit wendet sich jedoch das Blatt, insbesondere in Nordamerika und zunehmend auch in Europa. Partikularinteressen spiele eine immer dominantere Rolle. Und so rückt zusehends die Herkunft der Akademiker in den Mittelpunkt, während die intellektuelle Qualität von geringerer Relevanz ist. 

Das ist der Tod der Universitäten. 

Eine deutschsprachige Version von Petersons Erklärung findet sich hier



2022/01/09

Was man nicht sehen soll

Wenn  (Staats)Medien und Politik ihr Tun verschleiern wollen, dann werden gewisse Dinge einfach nicht berichtet. Sie sind dann für diejenigen, die sich nur aus solchen Quellen informieren, gleichsam nicht existent. 

Hoch interessante Überlegungen zum aktuellen Zeitgeschehen auf der Achse

2021/12/20

Korruption der Naturwissenschaften

Das um sich greifende Übel der Wokeness korrumpiert auch zunehmend die Naturwissenschaften, wie ein schöner Artikel in Quillette überzeugend belegt. 

Die Parallelen zum Lyssenkoismus unter Stalin sind offensichtlich. 

2021/09/22

Korrupte Universitäten

Dass das universitäre System durch und durch korrupt ist, war schon mehrfach Thema auf diesem Blog. 

Hier nun ein weiterer Artikel, der diese Hypothese untermauert

2021/08/24

Wie man naturwissenschaftliche Bildung torpediert

 ...im Dienste einer ideologisch motivierten "Gerechtigkeit". 

Sehr aufschlussreicher Artikel über den Niedergang mathematischer und naturwissenschaftlicher Bildung im Zuge von Diversität und anderen Phantasmen. 

Am weitesten fortgeschritten ist dieser Unsinn in den USA, doch Europa ist schon bald ebenso weit. 

Die wirklich guten Schüler werden es schon irgendwie schaffen, ihr Talent zur Geltung zu bringen. Echte Genies lassen sich nicht aufhalten. 

Die wirklich Leidtragenden sind jedoch die vielen "normalen" Schüler, denen ein solides Grundwissen quasi entzogen wird. Und das im Geiste einer "Gleichheit", die sich beharrlich am untersten Leistungsniveau orientiert. 

Sehr lesenswert! 



2021/08/09

Die akademische Pandemie

Jordan Peterson in einigen Interviews über den Abstieg der Universitäten im Strudel der politischen Korrektheit

Erschreckend und erleuchtend zugleich. 

Altgediente Monumente des wissenschaftlichen Denkens (z. B. Columbia University) werden im Namen einer obskuren sozialen "Gerechtigkeit" geschleift. 

Es ist höchste Zeit für einen Neuanfang. 




2021/05/31

Wissenschaftler als Handlanger der Politik

Dass Politiker eigene Interessen haben, liegt in der Natur der Sache. Z. B. können sie sich in den Kopf setzen, die sichere Energieversorgung eines Industrielandes einfach abzuschaffen. 

Um dem Ziel Vorschub zu leisten, wird dann einfach ein "Ethikrat" einberufen, der der Politik "Handlungsempfehlungen" liefern soll. So geschehen vor zehn Jahren in Deutschland nach dem Tsunami von Fukushima. In diesem Ethikrat saßen auch einige Vertreter der Wissenschaft, wenn auch kein einziger aus dem Bereich Kerntechnik. 

Aber unabhängig von der fachlichen Qualifikation gibt es auch wissenschaftsethische Standards, die von wissenschaftlichem Personal eigentlich immer eingehalten werden sollten. Wenn diese Standards über Bord geworfen werden, um nicht mit den politischen Leitlinien zu kollidieren, dann sagt das sehr viel über die gegenwärtige Qualität der Wissenschaft aus. 

Aber lesen Sie selbst

2021/02/07

Wenn die Wissenschaft ihre Seele verliert

Einen spannenden Einblick in das Wesen der gegenwärtigen Wissenschaft liefert ein Gefälligkeitsgutachten, das offenbar auf politischen Druck hin erstellt wurde, um die Corona-Angst so richtig aufkochen zu lassen. 

Manche sprechen auch von Korruption. Aber es ist nicht wirklich neu, dass etliche Wissenschaftler korrupt sind. Und Gutachten auf Bestellung mit vorausbestimmtem Ergebnis gibt es auch schon seit einiger Zeit, nicht nur im Gesundheitsbereich. 

Dass dies alles auf lange Sicht verderblich für die Wissenschaft ist, sollte jedem einleuchten. Letztlich ist dies nur ein weiterer Sargnagel für ein einst glanzvolles Unternehmen, das sich der vorurteilsfreien Erforschung der Welt verschrieben hat. 



2020/11/08

Die 100-Tonnen Stubenfliege

Ein schönes Gleichnis über die Hybris von Politik, (Klima) Moralismus und technischer Ahnungslosigkeit bietet Hans Hofmann-Reinecke auf seinem Blog. Dort geht es um die Entwicklung eines Batterie getriebenen Lufttaxis, das von vornherein zum Scheitern verurteilt war. Dennoch wurden Millionen in diese Luftnummer gebuttert, schließlich war es wieder einmal eine Gelegenheit, sich moralisierend in Pose zu werden. Welcher Politiker lässt sich das schon entgehen? 

2020/10/16

Wissenschaftsjournalismus im Haltungsmodus

Wenn Wissenschaftsjournalismus zum Haltungsjournalismus verkommt. 

Auch dies wäre ein geeigneter Titel für das folgende Video von Gunnar Kaiser gewesen. 


Absolut sehenswert. 



2020/10/14

Die Infantilisierung der Politik in Zeiten der Krise

Die Corona-Krise hört nicht auf. Das hängt weniger mit dem Virus zusammen als mit Politik und Medien. Für beide ist die Krise eine unvergleichliche Chance, ihre vermeintliche Wichtigkeit und Unverzichtbarkeit unter Beweis zu stellen. 

Dass dabei insbesondere die Politik auf die Infantilisierung der Bevölkerung abzielt, ist kein Bug sondern ein Feature. Das Volk als dümmliche, unfolgsame Kinder - genauso sehen etliche politische Granden ihre Wähler. Was liegt also näher, als diesen Dummerchen vernünftige Sitten beizubringen? 

Sehr anschaulich beschrieben wird dieses Verhalten in einem Blogbeitrag von Peter Sichrovsky. Der Artikel spricht für sich und sollte jedem zu denken geben, der sein Oberstübchen noch nicht ganz dem Zeitgeist übergeben hat. 

2020/10/10

Eine Million Jahre

 Das ist eine ganze Menge. Viel mehr als sich die Proponenten dieser Zahl oft vorstellen können. 

Die meisten Dinge ums uns herum passen dimensionsmäßig zu uns. Auch in zeitlicher Hinsicht. Unsere Haustiere haben eine ähnliche Lebensdauer wie wir. Der Hund wird zwar nicht so alt wie ein Mensch, aber alt genug, um eine tiefe Bindung zu seinem Herrchen aufzubauen. 

Die Häuser, die wir bewohnen, haben eine ähnliche Lebensdauer wie wir selbst. Nach rund achtzig Jahren brauchen sie eine Generalsanierung oder müssen durch neue ersetzt werden. Nur wenige Bauwerke überdauern die Jahrhunderte, und das oft nur als museale Besonderheiten, ohne ihrer eigentlichen Bestimmung gerecht werden zu können. Im Kolosseum in Rom finden keine Schaukämpfe mehr statt, und zahlreiche Ritterburgen beherbergen keine Bewohner mehr, sondern stehen nur als Ruinen in der Landschaft. Ruinen aus dem Mittelalter. Also vor rund tausend Jahren. 

Die Pyramiden von Gizeh sind rund 5000 Jahre alt. Das macht gerade mal ein halbes Prozent von einer Million aus. 

Der Homo Sapiens entstand vor rund 200 000 Jahren. 

Wenn also jetzt irgendwelche Leute eine Bestandsdauer von einer Million Jahre für die Aufbewahrung von radioaktivem Müll fordern, dann ist das einfach nur unseriös. 

Es handelt sich tatsächlich um ein Endlager für den Restverstand

2020/09/27

Einengung des Denkens - Die Macht der Denunzianten

Es ist in der Tat erstaunlich, wie sehr die öffentliche (oder besser: veröffentlichte) Meinung seit Anfang der Corona-Krise gesteuert wurde. Da stellten sich milliardenschwere Medienkonzerne in den Dienst der Regierenden, um sogenannte Fake-News zu bekämpfen. Und das zu einem Zeitpunkt, an dem noch so gut wie nichts über das Virus, seine Verbreitung und seine Gefährlichkeit bekannt war. Was sollte angesichts dieses versammelten Unwissens eigentlich eine Fake-News sein. 

Gewiss gab es Leute, die absoluten Blödsinn behaupteten, aber es gab eben auch gestandene Fachleute, die in ihrer Meinungsäußerung eingeschränkt wurden, bloß weil sie vom offiziellen Narrativ abwichen. 

Auch sachliche Erwägungen, die dem polit-medialen Mainstream entgegen liefen, wurden mehr und mehr an den Rand gedrängt - nicht zuletzt mit Hilfe von Denunzianten. 

Hierzu gibt es ein sehenswertes Video mit Tamara Wernli und Gunnar Kaiser

Ja, von Zeit zu Zeit haben Denunzianten Hochkonjunktur, und im Augenblick ist es wieder soweit. 

Die Denunziation ersetzt die Diskussion über Inhalte. Ein klares Anzeichen der Korruption. 

2020/09/24

Jetzt sind alle Studenten

Bis in die 1980er Jahre waren "Studenten" diejenigen, die ein Studium an einer Universität oder Hochschule absolvierten. Der Begriff war an das Durchlaufen einer akademischen Ausbildung geknüpft. 

Nach dem Ende meines Studiums Anfang der 1990er Jahre war ich unter anderem in der Erwachsenenbildung tätig. Schon damals fiel mir auf, dass der Terminus Student eine Erweiterung erfahren hatte. Inzwischen wurden nämlich auch Erwachsene, die an einer Umschulungsmaßnahme teilnahmen, als Studenten geführt. Und das obwohl weit und breit keine akademische Ausbildung in Sicht war. Eine Marotte, wie ich damals meinte. 

Inzwischen hat sich diese Marotte weiter ausgebreitet. Auch Gymnasiasten und mitunter sogar Grundschüler werden eifrig als Studenten (oder eben politisch korrekt als Studierende) bezeichnet. 

Einfache Schüler gibt es nicht mehr. Der Hauch des Exquisiten, des Strebens nach Höherem wird gleichverteilt auf alle, die das Bildungssystem durchlaufen. Das ist nur konsequent, denn es werden ja auch die Abiturientenquoten kontinuierlich nach oben getrieben - aus politischen Gründen. 

Wer meint, dadurch würde die Welt als Ganzes klüger, muss leider enttäuscht werden. Denn es zeigt sich, dass etliche Abiturienten gar nicht studierfähig sind. Dass sie also das Kriterium, ein Studium an einer Uni aufnehmen zu können, gar nicht erfüllen. Macht nichts, sie gehen trotzdem an die Uni, die dann eben spezielle Vorbereitungskurse anbieten muss, um die neuen Studenten studierfähig zu machen. Wer hierin einen Witz zu erkennen vermeint, darf lachen. Tatsächlich geht es aber um sehr ernste Dinge. In letzter Konsequenz um die Zukunft der universitären Ausbildung. 

Dass die Universitäten auch an anderen Wehwehchen leiden, kann man zum Beispiel hier sehen. Solange alle Beteiligten munter mitspielen, ist alles in Ordnung. Möchte man jedenfalls meinen. Doch das süße Gift der Korruption ist stets um die Ecke. Und was das für das akademische Bildungssystem bedeutet, möchte man sich lieber nicht ausmalen, auch wenn die Konsequenzen unausweichlich sein werden. 

Doch zurück zu den Studenten. Von der Grundschule bis an die Uni. Vielleicht wäre gerade jetzt der richtige Zeitpunkt, den Begriff "Professor" etwas auszuweiten. Das wäre ein Tätigkeitsfeld für Influencer, Berater und ähnlich Gesinnte, und zwar für die nächsten Jahrzehnte. Und wer weiß, vielleicht wird ja die Grundschullehrerin in ein paar Jahren ihre Schüler mit Professor bzw. Professorin anreden. 

Damit wäre der Gleichheitsgedanke wieder einen Zahn weitergetrieben worden. Doch was kommt dann? Der Nobelpreis für alle? Sagten nicht schon hellsichtige Leute in den 1970ern, in jedem Kind stecke ein Nobelpreisträger? 

Na dann. 

2020/06/11

Korrupte Universitäten

Und wieder eine neue Folge aus der endlosen Serie Korrupte Universitäten:

Was diesmal geschah: Ein Professor wurde geschasst, weil er sich weigerte einer Forderung nachzugeben, die er für ungerechtfertigt hielt. 

A professor at the University of California Los Angeles is on leave after UCLA students launched a campaign to have him fired because he refused to cancel a final exam following George Floyd's death. 

Tja, wenn´s nicht passt, gibt´s eine Kampagne und der Unbeugsame wird aus dem Spiel genommen.
Immer das gleiche Schema. Keine Diskussion. Keine Argumente. Kein Zuhören.

Stattdessen Rufmord, und die Univerwaltung zieht den Schwanz ein.

Vielleicht sollte man gewissen Leuten gleich bei der Geburt ein Unidiplom ausstellen, quasi als Ausgleich für vergangenes erlittenes Unrecht. Bin schon gespannt, wann es soweit ist.