Der vergangene April war bekanntlich recht kühl, dem Vernehmen nach der kälteste April seit 40 Jahren.
Wie sah es an der Stromfront aus? Wie immer entnehmen wir die Daten der Bundesnetzagentur.
Der vergangene April war bekanntlich recht kühl, dem Vernehmen nach der kälteste April seit 40 Jahren.
Wie sah es an der Stromfront aus? Wie immer entnehmen wir die Daten der Bundesnetzagentur.
Eine lesenswerte Analyse eines Blackouts findet sich bei Hans Hofmann-Reinecke, der schon oft auf diesem Blog verlinkt wurde.
Wer etwas mehr über den Blackout in Texas wissen möchte, dem sei dieses Video empfohlen:
Inzwischen wird die Blackout-Gefahr auch von offizieller Seite anerkannt. Allerdings werden die wahren Hintergründe, also die Schwankung der Stromerzeugung durch Wind und Sonne, etwas unter die Decke gekehrt. Kein Wunder, denn das Märchen der Energiewende muss schließlich aufrechterhalten werden.
Vor allem im Winter, wenn es kalt ist und man es in der Wohnung warm haben will. Ein Beitrag auf Think beyond the obvious - BTO widmet sich diesem Thema.
Als wir noch in Luxemburg wohnten, hatten wir eine Wärmepumpe. Das Haus wurde 2016 fertiggestellt, war also wärmetechnisch auf dem modernsten Stand und besaß außerdem ein Solarpanel zur Warmwasserbereitung.
Hier die Verbrauchswerte aus jenen Jahren:
Von November bis Februar lagen die Verbrauchswerte fast immer über 1000 kWh pro Monat. Klar erkennbar auch die Übergangszeiten. In einem früheren Posting habe ich diese Werte etwas genauer analysiert.
Ohne repräsentativ zu sein, gibt die Graphik eine solide Vorstellung davon, was der Einsatz von Wärmepumpen in der Praxis bedeutet. Vor allem ist zu bedenken, dass der Wirkungsgrad einer Wärmepumpe mit fallender Außentemperatur abfällt. Man stößt hier wieder auf ein altes heiztechnisches Dilemma: Nämlich dann, wenn der Bedarf an Wärme groß ist (also bei niedrigen Außentemperaturen) ist die Effizienz einer Wärmepumpe gering, während sie bei höheren Außentemperaturen einen deutlich größeren Wirkungsgrad aufweist.
Je mehr der Einsatz von Wärmepumpen voranschreitet, umso mehr Strom wird verbraucht, vor allem natürlich in der kalten Jahreszeit. Man wird also mehr Stromerzeugungskapazitäten benötigen, um den Energiebedarf abzudecken.
Sind regenerative Stromquellen, also in erster Linie Photovoltaik (PV) und Windstrom, dafür ausreichend? Im Winter sieht es mit der PV naturgemäß recht trüb aus, während der Wind ein unsicherer Geselle ist und bei bestimmten Witterungsverhältnissen auch im Winter oft längere Durststrecken einlegt. Das sollte aus meinen Schaubildern über den deutschen Strommix hinreichend bekannt sein.
Fazit: Wärmepumpen sind im Prinzip eine feine Sache. Man muss weder Heizöl, noch Holz oder Kohle einlagern, um über den Winter zu kommen. Und man ist auch nicht von den Unwägbarkeiten der Gasversorgung abhängig. Aber dafür gibt es andere Unsicherheiten, vor allem, wenn daran gedacht ist, Millionen von Haushalten allein mit regenerativen Stromquellen zu versorgen. Und natürlich, im Fall eines Blackouts hat man weder eine warme Wohnung noch warmes Wasser.
Auf Daniel Stelters Blog geht es diesmal um das Risiko eines Blackouts und die Vorbereitungen, die man dafür treffen sollte. Die grüne Energiepolitik führt eben unweigerlich ins Desaster.
Die Frage ist nicht, ob, sondern wann es die ersten größeren Zusammenbrüche des Stromnetzes geben wird. Man sollte sich also auf dieses Szenario vorbereiten.
Im Nachgang wird dann die einschlägige Politik dem verdutzten Publikum ein paar Ausreden auftischen (russische Hacker oder Ähnliches), um von der eigenen Verantwortung abzulenken. Ob die Menschen das glauben werden?
Wie eine verharmlosende Beschreibung eines großflächigen und langdauernden Blackouts aussehen kann, beschreibt der Energie-Experte Manfred Haferburg sehr eindringlich.
Klar sind Stromausfälle im Augenblick noch relativ selten und zumeist räumlich begrenzt. Doch mit dem zunehmenden Gewicht der regenerativen Energiequellen und dem Zurückfahren der Back-up-Kapazitäten nimmt die Wahrscheinlichkeit eines größeren Blackouts zu.
Man sehe sich nur Schwankungen der sogenannten Erneuerbaren genauer an (etwa hier und hier), und man sieht, dass da gewaltige Fallstricke lauern.
Aber wahrscheinlich handelt es sich bei den Darstellungen der Medien ohnehin nur um eine Pflichtübung nach dem Motto: Wir haben darüber berichtet. Nur damit sich hinterher keiner beklagt, man hätte nie davon gehört.
Eine kleine Auflistung von Falschinformationen zum Thema Kernkraft bringt der Statistiker Walter Krämer auf der Achse.
Es ist in der Tat bemerkenswert, dass ein Hochtechnologiestandort wie Deutschland sich ohne Not aus der Nutzung der Kernkraft verabschiedet, während etliche andere Länder neue Kraftwerke in Betrieb setzen, bauen oder planen.
Ideologie schlängt Realität - aber nur für eine gewisse Zeit. Letztlich setzt sich die Realität immer durch. Man kann nicht dauernd im falschen Leben bleiben.
Denn es ist klar, dass der Ausstieg aus zuverlässigen Kraftwerken und deren Ersatz durch unzuverlässige Quellen ohne entsprechende Speicherkapazitäten zu Konsequenzen führen muss. Ökonomische Konsequenzen, die in der weiteren Folge zu einem Absinken des Lebensstandards und zu gesellschaftlichen Verwerfungen führen werden.
Energie ist der Lebenssaft unserer Gesellschaft. Wenn dieser Saft nicht mehr ausreichend vorhanden ist, wird das Leben etwas ungemütlicher werden. Und dieser Zustand wird deutlich schneller eintreten als der Mumpitz der sicheren Endlagerung von einer Million Jahre suggerieren möchte.