Ist die Energiewende am Ende?
Mehr dazu hier.
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Und wieder ist es Zeit, auf den vergangenen Monat zurückzublicken mit Daten, die - wie immer - von der Bundesnetzagentur stammen.
In regenerativer Hinsicht war der März 2022 etwas schwach aufgestellt. Nur an wenigen Tagen konnte der Wind nennenswert zur Stromproduktion beitragen.
So etwa am 11. März.
An diesem Tag konnten Sonne und Wind zusammen den Stromhunger der Republik befriedigen.
Ganz anders hingegen sah es am 24. März aus.
Den ganzen Tag über legte sich in der gesamten Bundesrepublik kaum ein Lüftchen und nur die Sonne ließ die Bilanz der Regenerativen nicht allzu blass aussehen. Es war einer jener Tage, wo auch die ominösen Stromtrassen von Nord- nach Süddeutschland so gut wie nichts geliefert hätten.
Es ist eben doch nicht so, dass irgendwo immer der Wind weht.
Ein Blick zurück auf den Monat Februar mit Daten, die von der Bundesnetzagentur stammen.
Insgesamt war dieser Zeitraum sehr windreich, was sich in der Produktionskurve klar manifestiert.
Eine gelungene Hommage an einen der großen Physiker des 20. Jahrhunderts.
In der Tat: Herausragende Forscher waren fast immer abseits des Mainstreams unterwegs - und häufig sogar gegen diesen.
Denn der wissenschaftliche Mainstream macht fast nie bahnbrechende Entdeckungen.
Die Relativitätstheorie, die Quantentheorie, Maxwells Synthese der Elektrodynamik, um nur einige zu nennen, waren Produkte eines Denkens, das markant über das herrschende Narrativ hinausging.
Genau das ist der Unterschied zwischen dem wissenschaftlichen Establishment und den Genies.
Gad Saad, der Autor des vorliegenden Buches, hat sich einen Namen erworben als unerschrockener Kritiker des mittlerweile alles durchdringenden woken Gedöns.
Politische Korrektheit war gestern. Wokeness ist heute. Und zwischen diesen beiden Zeitpunkten hat sich die Schraube des Irrsinns um eine Umdrehung (oder waren es mehrere?) weitergedreht.
Wer eine kompakte Zusammenschau der gegenwärtigen Malaise sucht, deie das universitäre System jenseits und zunehmend auch diesseits des Atlantiks untergräbt, ist hier richtig. Die höchsten Bildungseinrichtungen sind schon längst nicht mehr auf der Jad nach intellektuellen Spitzenleistungen. Stattdessen hat sich das Schwergewicht auf die Durchsetzung irgendwelcher Quoten im Namen einer so genannten sozialen Gerechtigkeit verlagert.
Aber nicht allein die Universitäten sind betroffen. Die Seuche breitet sich in andere Sphären der Gesellschaft aus, vergiftet das Zusammenleben der Menschen, sät Misstrauen und Zwietracht.
Zwei Aspekte sind es besonders, die Gad Saad motivieren: der Einsatz für die Freiheit und die Suche nach (wissenschaftlicher) Wahrheit. Der Autor spricht daher auch gerne von der battle of ideas, die es auszufechten gilt und die der einzige Weg ist, um uns weiterzuentwickeln. Wo bestimmte Ideen jedoch nicht erwünscht oder gar verboten sind, kommt letztlich auch die Entwicklung zum Stillstand.
Dringende Leseempfehlung.
Jordan Peterson gibt seine Professur an der Universität Toronto auf.
Dazu eine kurze Bemerkung:
Universitäten sind nach ihrem Jahrhunderte alten Selbstverständnis die Hüter intellektueller Spitzenleistungen, und zwar ungeachtet der Herkunft der Person.
In jüngster Zeit wendet sich jedoch das Blatt, insbesondere in Nordamerika und zunehmend auch in Europa. Partikularinteressen spiele eine immer dominantere Rolle. Und so rückt zusehends die Herkunft der Akademiker in den Mittelpunkt, während die intellektuelle Qualität von geringerer Relevanz ist.
Das ist der Tod der Universitäten.
Eine deutschsprachige Version von Petersons Erklärung findet sich hier.