2021/07/02

Der deutsche Strommix - Juni 2021

Es ist Zeit für einen Blick auf den abgelaufenen Monat Juni. 

Hier die Daten, wie immer von der Bundesnetzagentur:


Die Windflaute ist etwas ausgeprägter als im Vormonat. 

Nehmen wir wieder zwei besondere Tage heraus. Zuerst den 12. Juni:


Ein relativ guter Tag für die Regenerativen, zumindest für ein paar Stunden. 

Und dann noch als Kontrast dazu den 26. Juni:


An diesem Tag klafft wieder eine Versorgungslücke von mehreren Gigawatt, die nur tagsüber von der Photovoltaik etwas abgemildert wird. 

Es gibt also jeden Monat den einen oder anderen Tag, an dem eine ausreichende Stromversorgung allein mit regenerativen Energien nicht gewährleistet ist. 









2021/06/27

Über Universitäten und Studenten

 Auf dem Bildungsblog von Peter J. Brenner habe ich eine aufschlussreiche Buchbesprechung gefunden. Unter dem Titel Der Nichtangriffspakt: Die Universität und ihre Studenten verfasste Christiane Florin einen Einblick in das aktuelle Geschehen an deutschen Universitäten, der überaus erhellend ist. 

Ein Schlaglicht nur, aber gleichwohl ein Blick in Abgründe einer Generation, die von Wissenschaft nichts mehr wissen will und stattdessen nach Glaubensartikeln verlangt. 

Geliefert wie bestellt, würde Danisch sagen.  

2021/06/03

Der deutsche Strommix - Mai 2021

Der vergangene Monat Mai zeigte sich, was die Ausbeute an Windstrom betrifft, sehr wechselhaft. Hier unsere Übersicht. Wie immer stammen die Daten von der Bundesnetzagentur. 



Nur zum Monatsanfang und gleich nach der Monatsmitte gab es ausreichend Wind, um die Regenerativen zu stützen. 

Sehen wir uns beispielhaft den 4. Mai an:


An diesem Tag konnten die sogenannten Erneuerbaren Energien in der Tat den größten Teil der Versorgung gewährleisten. 

Aber es gab auch Flauten, beispielsweise am 12. Mai 2021: 




Hier klafft den ganzen Tag über eine Lücke von mehr als 30 GW! 
Kann man an so einem Tag sein E-Auto aufladen? Kann die Industrie ihren Bedarf decken? 

Oft wird eingewendet, dass ja irgendwo in Europa immer der Wind weht. Selbst das ist zweifelhaft. Aber stellen wir uns mal vor, es wäre so. Angenommen in Deutschland wäre es windstill, aber in den baltischen Ländern wehte eine kräftige Brise. Die Frage ist, ob die Stromproduktion in den baltischen Staaten ausreicht, um Deutschland quasi mitzuversorgen. 



2021/05/31

Wissenschaftler als Handlanger der Politik

Dass Politiker eigene Interessen haben, liegt in der Natur der Sache. Z. B. können sie sich in den Kopf setzen, die sichere Energieversorgung eines Industrielandes einfach abzuschaffen. 

Um dem Ziel Vorschub zu leisten, wird dann einfach ein "Ethikrat" einberufen, der der Politik "Handlungsempfehlungen" liefern soll. So geschehen vor zehn Jahren in Deutschland nach dem Tsunami von Fukushima. In diesem Ethikrat saßen auch einige Vertreter der Wissenschaft, wenn auch kein einziger aus dem Bereich Kerntechnik. 

Aber unabhängig von der fachlichen Qualifikation gibt es auch wissenschaftsethische Standards, die von wissenschaftlichem Personal eigentlich immer eingehalten werden sollten. Wenn diese Standards über Bord geworfen werden, um nicht mit den politischen Leitlinien zu kollidieren, dann sagt das sehr viel über die gegenwärtige Qualität der Wissenschaft aus. 

Aber lesen Sie selbst

2021/05/22

Mission Impossible

 Wie man ein Kernkraftwerk abwickelt und die Probleme und Illusionen, die sich darum ranken. 

2021/05/10

Grüne Lügen

 Oder: irgendwann geht jeder Lüge die Luft aus. 

Hier die Geschichte einer Elektrofähre mit Dieselmotor. 

Direkt aus dem Tollhaus. 

Sehr lesenswert!



2021/05/05

Der deutsche Strommix - April 2021

 Der vergangene April war bekanntlich recht kühl, dem Vernehmen nach der kälteste April seit 40 Jahren. 

Wie sah es an der Stromfront aus? Wie immer entnehmen wir die Daten der Bundesnetzagentur


Der Monatsanfang war sehr windreich, aber zur Monatsmitte hin gab es einen Durchhänger, der Rest war durchwachsen. Nur punktuell konnten die Regenerativen die Strombedürfnisse befriedigen. 

Sehen wir uns zwei beispielhafte Tage an. 

Zunächst den 5. April 2021. 


Hier gab es tagsüber zeitweilig sogar ein Überangebot an regenerativem Strom, vor allem dank Photovoltaik. 

Ganz anders die Situation am 18. April 2021. 


Während an der Windfront Flaute herrschte, klaffte eine gewaltige Versorgungslücke, die nur durch die Sonne etwas abgemildert wurde. 

Das wäre dann wohl der Fall für die sogenannte angebotsorientierte Stromversorgung. Wenn die regenerativen Quellen nicht soviel erzeugen wie gebraucht wird, dann werden in Zukunft Verbraucher vom Netz genommen. So zumindest die feuchten Träume grüner Ideologen. 

Was macht man dann eigentlich, wenn man sein Haus mit einer Wärmepumpe heizen muss? Oder wie bekommt man sein Warmwasser in so einer Lage? 

Es wird mit Sicherheit spannend.