2022/02/10

Lesestoff: The Parasitic Mind

Gad Saad, der Autor des vorliegenden Buches, hat sich einen Namen erworben als unerschrockener Kritiker des mittlerweile alles durchdringenden woken Gedöns. 

Politische Korrektheit war gestern. Wokeness ist heute. Und zwischen diesen beiden Zeitpunkten hat sich die Schraube des Irrsinns um eine Umdrehung (oder waren es mehrere?) weitergedreht. 

Wer eine kompakte Zusammenschau der gegenwärtigen Malaise sucht, deie das universitäre System jenseits und zunehmend auch diesseits des Atlantiks untergräbt, ist hier richtig. Die höchsten Bildungseinrichtungen sind schon längst nicht mehr auf der Jad nach intellektuellen Spitzenleistungen. Stattdessen hat sich das Schwergewicht auf die Durchsetzung irgendwelcher Quoten im Namen einer so genannten sozialen Gerechtigkeit verlagert. 

Aber nicht allein die Universitäten sind betroffen. Die Seuche breitet sich in andere Sphären der Gesellschaft aus, vergiftet das Zusammenleben der Menschen, sät Misstrauen und Zwietracht. 

Zwei Aspekte sind es besonders, die Gad Saad motivieren: der Einsatz für die Freiheit und die Suche nach (wissenschaftlicher) Wahrheit. Der Autor spricht daher auch gerne von der battle of ideas, die es auszufechten gilt und die der einzige Weg ist, um uns weiterzuentwickeln. Wo bestimmte Ideen jedoch nicht erwünscht oder gar verboten sind, kommt letztlich auch die Entwicklung zum Stillstand. 

Dringende Leseempfehlung. 


2022/02/04

Korrupte Universitäten - Ein Professor schmeißt hin

 Jordan Peterson gibt seine Professur an der Universität Toronto auf. 

Dazu eine kurze Bemerkung: 

Universitäten sind nach ihrem Jahrhunderte alten Selbstverständnis die Hüter intellektueller Spitzenleistungen, und zwar ungeachtet der Herkunft der Person. 

In jüngster Zeit wendet sich jedoch das Blatt, insbesondere in Nordamerika und zunehmend auch in Europa. Partikularinteressen spiele eine immer dominantere Rolle. Und so rückt zusehends die Herkunft der Akademiker in den Mittelpunkt, während die intellektuelle Qualität von geringerer Relevanz ist. 

Das ist der Tod der Universitäten. 

Eine deutschsprachige Version von Petersons Erklärung findet sich hier



2022/02/02

Der deutsche Strommix - Januar 2022

Es ist wieder Zeit, auf den vergangenen Monat zurückzublicken. 


Die Sonne war winterlich schwach, was ja nicht weiter verwunderlich ist. 

Der Wind blies einigermaßen lebhaft, bis auf zwei Durchhänger. 

Der beste Windtag war der 29. Januar, wo tatsächlich eins fast vollständige Versorgung mit Windstrom möglich war. 




Andererseits zeigte sich der 24. Januar von seiner windstillen Seite. Mit anderen Worten: hier klaffte eine gewaltige Versorgungslücke. 



Die Daten stammen wie immer von der Bundesnetzagentur. 




2022/01/24

Die grüne Materialschlacht

Dass die Energiewende nicht zum Nulltarif zu haben ist, dürfte inzwischen manchen Leuten aufgefallen sein. Die einstige Lüge von der "Kugel Eis" im Monat ist längst von der Realität aufgedeckt worden. 

Welcher materielle Einsatz mit einer vollständigen Energieversorgung mit regenerativen Quellen erforderlich ist, beleuchtet der Blog Think Again eines bekannten Physikers. 

2022/01/12

Vom Kraftwerk zum Kraftzwerg

 Eine neue Generation von Kernreaktoren könnte die Energieversorgung wieder sicherer machen. 

Mehr dazu auf Think Again


2022/01/09

Was man nicht sehen soll

Wenn  (Staats)Medien und Politik ihr Tun verschleiern wollen, dann werden gewisse Dinge einfach nicht berichtet. Sie sind dann für diejenigen, die sich nur aus solchen Quellen informieren, gleichsam nicht existent. 

Hoch interessante Überlegungen zum aktuellen Zeitgeschehen auf der Achse

2022/01/06

Der deutsche Strommix - Dezember 2021

 In Deutschland nichts Neues. Wenigstens, was die Stromerzeugung betrifft. 

Die Bundesnetzagentur liefert folgende Daten für den abgelaufenen Dezember:  



Ein relativ guter Tag aus Sicht der Regenerativen war der 1. Dezember:



Das Genenteil davon lieferte der 21. Dezember. weit und breit kein Wind und nur ein bisschen Sonne, wie im Winter nicht anders zu erwarten:



Ein Weg ins Desaster.